Clubfahrt nach Bremerhaven

OYC-Clubfahrt nach Bremerhaven

Leider konnten nur drei Boote samt Crew an der Fahrt nach Bremerhaven am Himmelfahrts-Wochenende teilnehmen. Aber immerhin hat uns Clemens auf der Hunte bis nach Elsfleth begleitet.
Am Donnerstag mussten wir, da Feiertag, die Cäcilienbrücke bereits um 11:50 passieren, gemeinsam mit einem Binnenschiffer auch gleich die Eisenbahnbrücke.

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Gleich hinter der Brücke machten wir linksseitig fest: Es war zu früh, um mit der Tide zu fahren. Zwei Stunden mussten wir wohl warten, was aber dank Sonne und netten Gesprächen recht kurzweilig war.

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Bald wurde es 14:20 Uhr: Nun ging es los. Clemens, Dieter, Oliver und Holger bzw. deren Crew warfen ihre Leinen los und tuckerten über die sonnige und hoch stehende Hunte. Die Überfahrt  auf Hunte und Weser war wie erwartet entspannt, erholsam und wie geplant voll in der Zeit:

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Pünktlich zum Niedrigwasser in Bremerhaven kamen wir um 19:09 vor der Schleuse “Neuer Hafen” an.  Nachdem wir ein, zwei Schleusungen abwarten mussten, waren wir auch drinnen und konnten uns in der Lloyd-Marina einen Platz suchen (was nicht einfach war).

Das Wetter war einfach wunderbar sonnig, nur leider frischte der Wind ab Freitag recht auf. So ließen wir den Plan, nach Hooksiel oder Wangerooge weiter zu fahren, fallen und genossen die Zeit in Bremerhaven.
Oliver nutzte mit seiner Sea Breeze die günstige Tide und fuhr Samstag früh die Weser nach Bremen rauf. Balu und Pepino teilten den Rückweg in zwei Hälften, indem man sich entschied, am Samstag erstmal nach Elsfleth zu fahren. Der Törn wurde so gestartet, dass man mit dem Hochwasser gegen 16:00 Höhe Elsfleth-Schleuse war. Und das Wetter brachte seinen Anteil, dass die Überfahrt auf jeden Fall nicht zu langweilig wurde: Wind gegen Strom bei 5 Bft. ist schon unterhaltsam. Man kann sowas ja nicht fotografieren…

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Immerhin bietet die Seefahrt einem immer wieder einen schönen Anblick:

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Die Grossherzogin Elisabeth sieht man ja doch nicht oft unter Segel.

Das Schleusen in den Sportboothafen Elsfleth war dann bei einem Schleusenhub von vielleicht 20 cm eine schnelle Sache und wir konnten noch einen schönen Abend dort geniessen.
Am Sonntag Mittag wurde es beim Ausschleusen noch mal etwas spannend, da der Wind wirklich ungünstig stand und alle froh waren, die Schleuseneinfahrt zu treffen. Sobald wir aber in die Hunte abbogen hatten wir Wind von hinten und Sonne von vorn: So lässt sich angenehm zurück nach Oldenburg reisen.
Nachdem wir die Hunte-, Autobahn-, Eisenbahn- und die Cäcilienbrücke passiert hatten, machten wir um 14:40 am Buschhagen-Steg tief erholt unsere Boote fest.

Holger

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